Funktioniert die Zusammenarbeit von Hochzeitsfilmern und Fotografen?

Funktioniert die Zusammenarbeit von Hochzeitsfilmern und Fotografen?

18. September 2018

Funktioniert die Zusammenarbeit von Hochzeitsfilmern und Fotografen?
Der schönste Tag im Leben eines Paares ist die eigene Hochzeit. Kein Wunder, da sich an diesem Tag die Ereignisse förmlich überschneiden. Deswegen muss dieser unvergessliche Tag in Erinnerung bleiben. Gerade die Emotionen, die während des ganzen Geschehens spürbar sind. Die absolute Krönung für eine stressige Vorbereitung ist für das Hochzeitspaar der Einmarsch in die Kirche mit dem singenden Chor, die Lesung und Fürbitten – vorgetragen von den anwesenden Gästen, der Moment der Trauung gefolgt vom Ehesprechen, die Besiegelung mit dem Ja-Wort und Ringtausch, und so weiter. Erinnerungen, die das Paar während ihres ganzen Lebens nie vergessen werden.

Fotos als Erinnerungshilfen

In Form von Schwarz-Weiß-Fotos werden die Momente am Trauungs-Tag schon seit vielen unzähligen Jahren für die Nachwelt festgehalten. Früher war die Entwicklung in der Technik einfach noch nicht weiter.
Heut zu Tage zählen zu der gängigsten Art Farbfotos. Durch die lebensechte Farbgebung werden die dargestellten Emotionen und Szenen auch nach Jahren beim Betrachten spürbar – Gänsehaut mit inbegriffen. Die Tränen des Brautpaares, die strahlenden Augen des glücklich lächelnden Paares und viele weitere Momente sind nicht verloren. Nein, sie bleiben auf ewig im Herzen des Brautpaares verankert.
Aber nicht zur im Herzen. Der Fotograf ist bei all diesen Situationen immer vor Ort. Das heißt er ist mittendrin statt nur dabei, damit er das richtige Motiv vor die Linse bekommt. Jedes noch so unscheinbares Detail, jede Sekunde des Tages wird festgehalten auf einem einzigen Bild und kann im Nachhinein so unglaublich wertvoll sein.

Ein Hochzeitsfilm: Ein besonderer “Luxus”

Gehen wir einen Schritt weiter in der Entwicklung der Technik. Längst ist Fotographie nicht mehr die einzige Möglichkeit Erinnerungen bildlich da zu stellen. Fotografen bieten neben den Bildern auch noch Videoaufnahmen an. Also bewegte Bilder mit Tonhinterlegung. Ein echter Luxus zu den Anfangszeiten.
Dies hat sich aber geändert. In der Gegenwart ist das Filmen viel einfacher und vor allem kostengünstiger geworden. In Form einer DVD oder eines USB-Sticks kann der schönste Tag immer bei sich getragen werden. Zudem lässt sich der Film auf dem eigenen PC speichern und vervielfältigen.
Ein einfacher, gemütlicher Abend unter Freunden wird mit dem Abspielen der Aufnahme bestimmt auch zum Highlight. Gerade wenn die Fettnäpfchen oder Peinlichkeiten vorgeführt werden, sorgt dies bei den Anwesenden zu lauten Gelächter. Damit sind Sie erneut Mittelpunkt des ganzen Abends.
Wie mit Fotos ist es auch mit dem Hochzeitsvideo. Nach Jahren ist der Film ein gutes Mittel, sich das schönste Ereignis im Leben zweier Verliebter zurück in die Erinnerung zu rufen. Als eine Zeitreise zurück in die Vergangenheit um erneut direkt vor Ort zu sein.
Damit der Film eben diesen Effekt hervorruft, macht der Videograph nichts anderes als der Fotograf. Er ist mitten im Getümmel und immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort.

Bilder alleine reichen oft nicht aus

Für die Haptik eignen sich die Bilder hervorragend. Sie können vom Betrachter in der Hand gehalten werden, währen ein Film über einen Bildschirm abgespielt wird. Das sind zwei komplett verschiedene Situationen.
Beide Versionen bieten unzählige Vorteile. Deswegen ist es für Brautpaare ein Highlight neben den Bildern auch noch ein Video von der Trauung zu besitzen.
Was spricht den auch dagegen beides für sich zu nutzen? Die Antwort ist ganz einfach NICHTS. Schließlich heiratet ein Paar nur einmal im Leben und steht im Mittelpunkt. Sie genießen die komplette Aufmerksamkeit und die Bewunderung der anwesenden Hochzeitsgäste. Wer nicht auf der Hochzeit war, soll trotzdem noch einen Blick auf das Ereignis werfen können. Sie müssen selbst sehen können, was sie an diesem einen Tag verpasst haben. Zusätzliches Lob, z. B. vom schönen Brautkleid oder zum allgemeinen Ablauf holen sich die Braut und der Bräutigam gerne ein.
Aus diesen Grund sind Fotos und ein Video so begehrt und werden gemeinsam in Auftrag gegeben. Die Kombination aus Beiden macht den Unterschied aus, und ist eine durchaus rentable Investition.

Die Bedenken der Brautpaare

Zum Beginn einer glücklichen Ehe gehört ein harmonischer Hochzeitstag ohne Streitigkeiten und Meckern. Von unerwünschten, negativen Zwischenfällen ganz zu schweigen. Auch die Bilder und das Video müssen perfekt sein. Das schlimmste wäre im Nachhinein ein Bild mit dem Kameramann am Rande oder umgekehrt.
Brautpaare malen sich bei der Planung schon dieses Horrorszenarium zusammen: Die beiden Verantwortlichen für Fotos und Hochzeitsfilm sprechen sich nicht ab und kommen sich in die Quere. Bedenken, die in dieser Situation durchaus ihre Daseins Berechtigung haben.
Ist es da nicht besser nur einen Foto-Knipser zu engagieren oder doch nur einen Filmer? Oder vielleicht doch eine Kombination aus Beidem mit einer verantwortlichen Person? Sind denn zwei Zuständige nicht besser? Aber was wäre, wenn sie sich ständig gegenseitig blockieren und auf die Füße treten? Da wird es einem Brautpaar gleich angst und bange bei so vielen Fragen und offenen Möglichkeiten und das im Voraus.

Funktioniert ein Zusammenwirken für schöne Bilder und ein Video?

Stress im Voraus ist ungesund und es besteht auch kein Grund zur Panik. Brautpaare sollen auf ihr eigenes Bauchgefühl bei der Variantenauswahl hören.
Die Vergangenheit lehrt uns eines ganz klar und deutlich: Eine Kombination aus Beiden funktioniert einwandfrei.
Aus Erfahrung von andern verheirateten Paaren kristallisiert sich diese ganz klar heraus. Sie haben bestimmt ihre Entscheidung für ein Zusammenspiel von Foto und Video noch nicht bereut oder gar eine Fehlinvestition getätigt.
Wie bei so vielem liegt das Erfolgsrezept in der Organisation. Hierfür muss kein großer Sonder-Aufwand betrieben werden. Stellen Sie doch einfach den Fotografen und den Videographen zu Beginn des Hochzeitstages einander vor. Diese einfache Handlung wirkt Wunder.
Die beiden lernen sich und ihre Kernaufgabe kennen. Beste Voraussetzungen also um sich gegenseitig aus zu tauschen und nötige Absprachen zu treffen. Vereinbarungen von Gesten erleichtern die Arbeit der Beiden ungemein. Jeder weiß wann und was seine Aufgabe ist. Somit kann ein Perspektiven-Wechsel ohne Probleme vorgenommen werden ohne sich gegenseitig in die Quere zu kommen.

Keine Angst vor der Kombination von Foto und Video. Beides funktioniert einwandfrei, wenn bestimmte Abmachungen und Regeln abgestimmt werden. Wo ein Wille da ein Weg und jeder der Akteure bekommt schlussendlich geeignetes Material für unvergessliche Momente vor die Linse.

 

Das verwendete Bild stammt von:  marc-schelwat.com